Mein LernJournal Nr. 8

Die neue Ausgabe von “Mein LernJournal” steht ab jetzt zum kostenlosen download oder als Softcover-booklet zur Verfügung.

Das Lernjournal bietet eine strukturierte Hilfe für selbstorganisiertes Lernen, sei es alleine oder in einem Lernzirkel. Vielen Dank für die hohe Zahl an downloads der Vorversionen und für die positiven Rückmeldungen.

Änderungen zur Vorversion: Die Reflexionsfragen am Ende jeder Woche wurden gegenüber der Vorversion leicht angepasst. Alle Wochenübungen für den 12 Wochen umspannende Lernsprint blieben bis auf kleinere Änderungen unverändert.

Covergeschichte zur Ausgabe Nr.8

Es war an einem Freitagnachmittag im Oktober. Mein Plan: mit dem Zug von München nach Lenggries fahren, dort den letzten Bus Richtung Eng nehmen (der sogenannte „Bergsteigerbus“), um dann an geeigneter Stelle auszusteigen und zur Tölzer Hütte aufzusteigen.

Ein Gewitter sollte in den Abendstunden aufziehen, es wäre also wichtig rechtzeitig an der Hütte anzukommen. Der Zug hatte Verspätung, der letzte Bus war bereits abgefahren und die Wochenendwanderpläne arg gefährdet. Ich wollte es wenigstens versuchen, stellte mich am Ortsausgang hin, den Daumen hoch zum Trampen und wartete. Welch sinnloses Unterfangen, dachte ich mir, denn es kamen eine gefühlte Ewigkeit keine Autos vorbei.

Irgendwann klappte es! Ein erster Lift zum nächsten Ort und kurz darauf der perfekte Lift – eine freundliche Postbotin, die mich bis zur Einstiegsstelle brachte und ich dann doch noch mit über einer Stunde Verspätung den Aufstieg starten konnte. Mittlerweile war das Gewitter näher gekommen und donnerte und blitzte vom Nachbartal herüber. Das Licht war einfach faszinierend. Ein intensives Gelb mischte sich mit Grauschattierungen der tief hängenden Wolken und für einen kurzen Moment öffnete sich der Blick in die Ferne.

Mit diesem Coverbild für die Nr. 8 wünsche ich Euch ein spannendes „Wandererlebnis“ durch 12 intensive Lernwochen und viel Zuversicht, wenn mal unerwartete Hürden den Weg versperren und neue Lösungswege gefunden werden müssen.

Share your story about how you developed your personal style of visual storytelling

Sharing insights about developing your personal style of visualization

It all started with a Twitter feed … asking you if you are interested in sharing your story on how you discovered and developed your personal style in visual storytelling. Many have responded and expressed their interest. Thanks a lot for this! After talking with Katrin Mäntele (@kleinerW4hnsinn) about the idea of building a collection of stories around personal learning pathes of visual storytellers I would now like to start the project.

It’s so fascinating to see all the different visualization that are posted on social media platforms, a huge variety and almost all with a very individual style. As someone who is in a early stage of practicing sketchnoting I got very curious about how these “styles” developed and what is important for sketchnoters, graphic recorders or visual facilitators? Which artefacts are representing the personality, foster a specific statement, enrich a personal style. What was your learning path?

Instead of dedicated interviews (which I still would love to do) I want to invite you to share your stories. You can also include your social media channels so that people can find you, if you want.

How you want to design your contribution is entirely up to you. Use your preferred language, include a photo that expresses your visual style and share your story with others. Please use #growingvisual as hashtag so that people can search for.

Feel free to invite your network of visual storytellers so that even more stories will be shared.

There are no commercial interests associated with this activity.

Here are questions that I’d like to ask you to answer. Please choose the questions that are important to you.

What is your way of telling visually?

Which type of visuals do you choose?

What is your visual style?

How did your visual handwriting develop?

What or who inspired you?

How would you like to develop your style further?

What is important to you in your visual language?

How do your topics shape the style of your sketchnotes?

How do you develop your sketchnotes?

growingvisual

Aufwärmprogramm für Deinen LernSprint

6 Tipps für einen guten Start ins neue Lernerlebnis

Halbzeit in 2020 – Es ist wieder kurz vor Quartalsbeginn, jene Stückelung des Jahres in vier überschaubare Zeitspannen, die seit ein paar Jahren für mich mit der Planung des nächsten Lernsprints verbunden sind.

Ein Lernsprint? Was ist das?

Drei Monate für ein neuer Lernziel nutzen. Jede Woche mit Vor- und Rückschau, dedizierten Übungen.

Nach Besuch und Abschluss mehrerer WOL– und später auch lernOS Circle, habe ich die dort übliche 12 Wochenroutine einfach fortgeführt und mir für diese Zeitspanne ein eigenes Lerntagebuch erstellt.



Mit der Nr. 7 wird diese Routine im Juli fortgesetzt. Neu an dieser Ausgabe ist, dass für jede Woche mehr Platz für Notizen zur Verfügung steht und somit mehr kreatives „Gedankenscribbeln“ möglich ist. Die Übungen – meine kleinen kreativen Anstupser – sind weitgehend gleich geblieben.

Über die letzten Jahre hat sich so die Routine fortgesetzt, jedes Quartal mit einem neu gestalteten Booklet zu starten.

Viele der Übungen bieten Gelegenheit zum Hinterfragen, Orientierung finden, Sich ausprobieren, “Selbst-lernen”. Damit wird das Lernjournal zu einer Art kontinuierlicher Gesundheitscheck, um dem ausgewählten Lernthema Raum und Fokus zu geben.

Mein LernJournal Nr.7 erschienen

Mit der Nr.7 wird das LernJournal etwas umfangreicher. 20 Seiten zusätzlich mit ausführlicheren Anleitungen für 12 Wochen Lernaktivitäten und für eigene Notizen.

Den kostenlosen pdf-download gibt es weiterhin, ebenso wie die Printversion als Softcover (60 Seiten, 8,90€ zzgl. Versandkosten).

Hier geht es zum Mein LernJournal

Wer also in Kürze ein neues Lernziel anstreben und allein oder gemeinsam mit anderen auf die Lernreise gehen möchte, der findet in diesem Booklet Vorbereitungshilfen und wöchentliche Übungen, um gut gerüstet loszustarten.

„Mein LernJournal“ wird als kostenlose kulturelle Arbeit unter einer Creative Commons  Attribution 4.0 International License (CC BY) bereitgestellt.

Mein LernJournal Nr.7 – Die Covergeschichte

Zum Coverbild: Das Bild entstand 2015 bei der Ausstellung bzw. Installation “Petanque” von Joseph Kieffer auf der DEPOT2015 in Pilsen. Anlässlich der Aktivitäten zur Kulturhauptstadt wurde auf der DEPOT2015 mit “Petanque” eine Art Mobile mit Boulekugeln installiert. Besucher durften die Installation in Bewegung setzen und mit einer Boulekugel eine Kettenreaktion von vernetzt aufgehängten Kugeln auslösen. Für mich steht dieses Bild für einen durch aktive Wissensweitergabe angestoßenen kollaborativen Lernprozess. Die Weitergabe von Erfahrungen führt zu jenen Impulse, die Lernen bei anderen “anstößt” und selber auch eine Veränderung erfährt. Nur wer im Netzwerk verbunden ist, kann von diesen Lernimpulsen profitieren.

Nr.6 ist da

Neu eingetroffen: Mein LernJournal Nr.6 ist heute als Print angekommen. Wer im April mit einem LernSprint beginnen will, der kann das Booklet kostenlos herunterladen (pdf) oder als Print für 7€ im Buchhandel erwerben. Mein LernJournal, das sind 40 Seiten mit 21 Übungen verteilt auf 12 Wochen sowie eine intensive Vorbereitung u.a. mit Formulierung des Lernziels (Objective) und der wichtigsten Ergebnisse (Key Results) , die im Lernsprint erzielt werden sollen. Mehr zum Cover findest Du hier.

Die Übungen bilden das “Begleitprogramm” der 12 Wochen und unterstützen den eigentlichen Lernprozess, der jede Woche mit einem “Check-In” beginnt und einer Retrospektive abschließt.Das LernJournal ist mal Tagebuch, mal Planungsguide und Dein Begleiter für die persönliche Lernreise. Was immer Du für Erfahrungen mit dem booklet machst – für jedes Feedback bin ich dankbar, damit in den nächsten Ausgaben Deine Anregungen mit aufgegriffen werden können. (mail an info@good-transfer.com)

Mein LernJournal Nr.6 – Die Covergeschichte

Zum Coverbild: 2013 wurde die ehemalige Likörfabrik in der Bereiterangerstraße in Haidhausen abgerissen. Ein paar Tage vor Beginn der Abrissarbeiten hatte ich die Möglichkeit, die Spuren kulturellen Lebens fotografisch festzuhalten. Eines meiner Lieblingsmotive aus diesem Gebäude: Das ehemalige Atelier des Münchner Malers Jan Davidoff. Sein Atelierboden bestand aus einem komplexen dichten Farbteppich aus alten Farbresten. Für mich steht dieses Bild für das kreative Gestalten von persönlichen Lernräumen: wild, bunt, individuell, facettenreich und von vielen, neugierig machenden, Erfahrungen geprägt.

Auf was lässt Du Dich ein?

Wenn Deine Lernreise beginnt, wird Dir eines schnell klar: Die nächsten drei Monate werden garantiert nicht langweilig!

Das Anleitungsheft – kostenloser download des pdf-booklets – gibt Dir Orientierung, was in den Übungen passieren soll.

Was ist “Future Backwards”? OKR? Warum ein Health-Check und was bitteschön ist mit positivem Erdbeben gemeint?

https://good-transfer.com/learningsprintbooklet/

Das Anleitungsheft für die neue Edition 1.5 und wie immer unter dem CC BY4.0 verwendbar.

Meine Lieblingsübung: Die feste Vereinbarung mit mir selbst. In Woche 4 versuche ich mir konkrete Ziele zu setzen, die ich in irgendeiner Form wertschätzen möchte.

Wenn ich mich belohnen will, dann nur, wenn ich auch echt etwas erreicht habe. Spätestens an dieser Stelle auf der Lernreise wird mir bewusst, ob ich mein Ziel genug klar formuliert habe.