Black-Swan-Workshops
Was wissen wir noch nicht über unser eigenes Vorhaben?
Risikoanalysen, technologische Assessments und FMEAs sind abgeschlossen. Wie lässt sich Ihr Produkt, Ihr Prozess oder Ihr Projekt jetzt noch robuster machen?
Genau hier setzt der Black-Swan-Workshop an. Er bringt Erfahrungen, Beobachtungen und Kontextwissen der Beteiligten zusammen, die in den bisherigen Analysen noch nicht zur Wirkung gekommen sind. Damit Ihr Team zusätzliche Verwundbarkeiten erkennt, Zusammenhänge besser versteht und neue Handlungsmöglichkeiten entdeckt.
Die Analysen sind abgeschlossen. Was wissen wir noch nicht voneinander?
Ein Zweifel, den bisher niemand ausgesprochen hat. Eine Erfahrung aus einem früheren Projekt. Eine Beobachtung an einer Schnittstelle, deren Bedeutung noch unklar ist. Oft ist mehr Wissen vorhanden, als für das gemeinsame Vorhaben bereits genutzt wird.
Diesen „Unknown Knowns“ gehen wir nach: Erfahrungen und Zusammenhängen, die einzelne Beteiligte kennen, die aber bislang nicht gemeinsam betrachtet oder in ihrer Bedeutung erkannt wurden.
Die bisherigen Analysen und Bewertungen bilden dafür eine wichtige Grundlage. Wir würdigen, was bereits untersucht und abgesichert wurde, und suchen gezielt nach ergänzenden Hinweisen: Was hat jemanden überrascht? Wo haben sich Erwartungen nicht bestätigt? Welche Beobachtung verdient einen zweiten Blick?
Jede Perspektive bekommt Raum.
Zum Einstieg geben alle Beteiligten ihre Beobachtungen und Einschätzungen anonym ein. Auch kritische Hinweise und unfertige Gedanken können so zur Sprache kommen. Position, Expertenstatus und Redegewandtheit treten in den Hintergrund.
Perspektivwechsel, Szenarien und spielerische Suchaufgaben helfen, das vertraute Produkt, den Prozess oder das Projekt anders zu betrachten. Die Beteiligten nutzen ihr Fach- und Erfahrungswissen, um mögliche Verwundbarkeiten aufzuspüren und nachvollziehbar zu machen.
Im gemeinsamen Austausch werden Zusammenhänge erkennbar: Wo verstärken sich Hinweise? Unter welchen Bedingungen könnte etwas kritisch werden? Was ist bereits berücksichtigt, was kommt neu hinzu und was wollen wir vertiefen? Dabei können auch neue Möglichkeiten für Innovation entstehen.
Ein Blick in die Workshop-Praxis: Hide & Seek
Wie könnte sich eine Störung in unserem Produkt oder Prozess „verstecken“? Die Beteiligten nutzen ihr Wissen, um plausible Verstecke zu entwickeln und erkennbare Spuren zu hinterlassen. Andere gehen diesen mit einer nachvollziehbaren Suchroutine nach. Gemeinsam wird anschließend untersucht, welche Bedingungen und Zusammenhänge die Störung ermöglichen.

Gemeinsam erkennen. Eigenständig weiterarbeiten.
Nach ein bis zwei Tagen steht eine priorisierte Übersicht: Welche möglichen Verwundbarkeiten, Fragen und Möglichkeiten verdienen weitere Aufmerksamkeit? Damit können kleinere Gruppen gezielt weiterarbeiten, Hinweise prüfen und geeignete Maßnahmen entwickeln.
Wichtige Beobachtungen halten wir mit ihrem Kontext fest: Worauf beruht ein Hinweis? Welche Bedingungen spielen eine Rolle? Was ist noch offen? So bleiben die Details für die anschließende Bearbeitung nachvollziehbar.
Ebenso wertvoll ist, was im Austausch entsteht: Die Beteiligten verstehen besser, was andere beobachten, worauf ihre Einschätzungen beruhen und wie sie dieses Wissen nutzen können, um das Produkt, den Prozess oder das Projekt noch robuster zu machen.
Was möchten Sie noch robuster machen?
Die formalen Analysen sind abgeschlossen und Sie möchten das Erfahrungswissen Ihres Teams gezielt erschließen? Schildern Sie mir Ihr Vorhaben. Gemeinsam klären wir den Fokus, den Teilnehmerkreis und wie der Workshop an Ihre bisherigen Ergebnisse anschließt.
Ein bis zwei Tage · Auf Deutsch oder Englisch · Auf Ihr Vorhaben abgestimmt