Aufmachen!

21 Übungen für die besondere Lernreise

vom aufmachen und ankommen und dem zwischendrin

Aufmachen

Turnschuhe für die Bergtour? Ohne Orientierung einfach loslaufen? Wasserflasche vergessen? Wer ohne Plan und Vorbereitung auf Tour geht, mag sich wohl gerne mit Neugierde und Übermut ins Abenteuer stürzen. Offen für ein paar Vorbereitungen? Welche wären das bei einer Lernreise? Was bietet sich an, vor dem „aufmachen“?

Zwischendrin

Irgendwo Rast machen, die Wanderkarte zu Rate ziehen, wenn die Wegmarken fehlen. Verschnaufen und stärken, für die fehlende Wegstrecke. Auch eine Lernreise braucht Pausen, Reflektion, Sortierung der Gedanken zur (Neu)Orientierung. Wie kann so ein Zwischenstoß aussehen? Wie sähe Deine Stärkung aus?

Ankommen

Ankommen am Berg? Am Ausgangspunkt der Tour? Beim Auspacken und Verräumen der Wanderutensilien? Ankommen kann sehr viele Aspekte haben – selbst der Plan für ein neues Ziel kann schon im Ankommen geschmiedet werden. Auf der Lernreise ist es ähnlich. Gibt es einen Moment des Feierns? Welche Dinge werden wohin geräumt, um sich später daran zu erinnern? Welche neuen Grenzen werden ausgelotet?

Beispiele aus dem Lernjournal:

Eine meiner Lieblingsübungen, gleich zu Beginn der Reise: Es geht um die Frage nach der Motivation. Was treibt mich an, dieses eine Vorhaben umzusetzen? Was ist hier meine Vision? Ist mir der Sinn klar genug und bin ich bereits in der Lage dieses Vorhaben umzusetzen – autonom, mit eigenen Kräften? Was brauche ich, damit es gelingt?

Was ist es mir Wert? Welche Bedeutung hat das Erreichen meines Vorhabens für mich? Und was wäre es mir wert, würde ich nur dieses „dranbleiben“ honorieren? Eine Auseinandersetzung mit Streben und Leistung – gut als Übung für zwischendurch.

Wenn das Ziel vielleicht noch immer unerreicht, das Ankommen abgeschlossen, das Vorhaben nun bald ein Ende findet, dann fragt man sich vielleicht was bleibt, was es noch zu tun gäbe oder, bei allem Wirken, zu kurz gekommen ist. Die Übung „Reiseandenken“, dient als Unterstützung zum „Aufräumen“ nach einer Lernreise.



%d Bloggern gefällt das: